{"id":134,"date":"2007-12-24T19:39:33","date_gmt":"2007-12-24T18:39:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/?p=134"},"modified":"2010-01-27T15:31:59","modified_gmt":"2010-01-27T14:31:59","slug":"yoga-und-philosophie-samkhya","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/2007\/12\/yoga-und-philosophie-samkhya\/","title":{"rendered":"Yoga und Philosophie &#8211; Samkhya"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><a title=\"0051.jpg\" href=\"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007\/12\/0051.jpg\" rel=\"shadowbox[sbpost-134];player=img;\"><img class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007\/12\/0051.thumbnail.jpg\" alt=\"0051.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"justify\">In einem engeren Sinn bildet Yoga eines der sechs Systeme der klassischen indischen Philosophie <em>(darshana, w&#246;rtl. \u201eAnsicht&#8220; oder \u201eAnschauung&#8220;),<\/em> die jeweils paarweise zusammengeh&#246;ren:<\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #800000;\">1. Nyaya und\u00a0 Vaisheshika (pluralistisch)<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #800000;\">2. Mimansa und\u00a0 Vedanta (monistisch)<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #800000;\">3. Samkhya und\u00a0 Yoga (dualistisch)<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><!--more--><\/p>\n<p align=\"justify\">Diese sechs Dharshanas gelten in Indien als orthodox, weil sie den Veda als h&#246;chste Autorit&#228;t zumindest theoretisch anerkennen. <em>(Andere bedeutende Philosophien Indien lehnen den Veda ab, wie beispielsweise der Buddhismus.) <\/em>Alle indischen philosophischen Systeme sind lediglich ein Mittel auf dem Weg zur Erl&#246;sung von Leid und Wiedergeburt, weshalb sich in Indien Religion und Philosophie im Unterschied zu Europa nur schwer trennen lassen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Im Unterschied zum monistischen Advaita-Vedanta <em>(advaita: \u201eNichtzweiheit&#8220;; vedanta: \u201eEnde oder Vollendung des Veda&#8220;)<\/em> gehen die dualistischen Systeme Samkhya und Yoga von einer grunds&#228;tzlichen Zweiheit aus: <span style=\"color: #800000;\">Prakriti,<\/span> das materielle Grundprinzip und <span style=\"color: #800000;\">Purusha,<\/span> das geistige Grundprinzip. Diese zwei Grundprinzipien sind nicht miteinander vereinbar und v&#246;llig vonneinander getrennt.<\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #800000;\">Prakriti besteht aus vierundzwanzig Grundelementen, die Samkhya aufz&#228;hlt<\/span> <em>(Samkhya,w&#246;rtl. \u201eAufz&#228;hlung&#8220; des Seienden)<\/em> und die Welt bilden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Dagegen ist Purusha das reine Geistprinzip, das nicht in der Welt ist. Im Unterschied zu europ&#228;ischen Konzeptionen geh&#246;rt im Samkhya-Yoga Bewusstsein zur materiellen Welt:<\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #800000;\">\u201eder leuchtende, aber selbst farblose Kristall erscheint rot, wenn eine rote Hibiskusblume hinter ihm steht; so erscheint auch die unver&#228;nderliche Geistmonade als handelnd, leidend usw., wenn sich andem mit ihr scheinbar vereinigten K&#246;rper, Denkorgan usw. Ver&#228;nderungen vollziehen&#8220;,<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">schreibt der deutsche Indologe Helmuth von Glasenapp in seinem Buch \u201eDie Philosophie der Inder&#8220; (S. 209). Vielmehrgilt es im Samkhya-Yoga, hinter Prakriti den Purusha zu entdecken und sich somit aus allen weltlichen Verstrickungen zu befreien.<\/p>\n<p align=\"justify\">Da wir von Purusha im gew&#246;hnlichen Dasein nichts wissen, hat Yoga eine Technik entwickelt, Purusha in h&#246;chster Kontemplation zu erfahren. Dieser Zustand wird im Yoga samadhi genannt. Um das zu erreichen,muss zun&#228;chst der psychomentale Fluss des Bewusstseins angehalten und zum Stillstand gebracht werden. Die Ursache des Leidensbesteht n&#228;mlich in der Unkenntnis des Purusha.<\/p>\n<p align=\"justify\">Deshalb ist der Ausgangspunkt der yogischen Meditation die Konzentration ausf einen Punkt (ekagrata), um den Bewusstseinsfluss zu stoppen. Deshalb definiert Patanjali in den Yoga-Sutras am Anfang:<\/p>\n<p align=\"center\"><strong>\u00a0\u201eYoga ist der innere Zustand, in dem das Bewusstsein v&#246;llig zur Ruhe kommt.&#8220; (I, 2)<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Dann ruhe der sehende Yogi in seiner Wesensidentit&#228;t, dem Purusha, indem die Hibiskusbl&#252;tehinter dem Kristall weggezogen wird.<\/p>\n<p align=\"justify\">Alle anderen mentalen Zust&#228;nde seien bestimmt durch die Identifikation mit dem Bewusstsein, und d.h. mit Prakriti. Diese Meditationstechnik bedeutet also nicht zu denken <em>(vgl. lat. meditare, \u201edenken&#8220;), <\/em>sondern das denken abzustellen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Normalerweise werden wir von den Objekten gedacht, nicht umgekehrt. Deshalb beginnt die Yoga-Meditation mit der Konzentration auf einen Punkt. Auch insofern ist Yoga der Weg zur absoluten Freiheit.<\/p>\n<p>Dies l&#228;sst sich freilich nur erreichen, wenn der Yogi frei ist von beispielsweise Besitz oder Macht, Familie und Sexualit&#228;t, unbequemer Sitzhaltung und desorganisierter Atmung.<\/p>\n<p>Deshalb hat Yoga aus dem Ayurveda eine Kette von acht Gliedern (ashtanga) entwickelt, die den Kern der Yoga-Lehre bilden (siehe vorigen Beitrag).<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Was ist Samkhya?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Der Samkhya z&#228;hlt zu einem der sechs klassischen Philosophiesysteme Indiens (Darsana).<\/p>\n<p align=\"justify\">Samkhya und Yoga geh&#246;ren zusammen, wobei Samkhya mehr als Theorie und Yoga als die Praxis dazu angesehen wird. Sie sind beide dualistische Lehren <span style=\"color: #800000;\">(Dvaita).<\/span> Die Samkhya-Karika von Ishvarakrsna ist der erste Text in dem das Wort Samkhya auftaucht, sie ist der<\/p>\n<p>Grundtext des klassischen Samkhya. Wir k&#246;nnen jedoch bereits im Rg-Veda und den Upanisaden Elemente finden, die sp&#228;ter zu dieser Philosophie beigetragen haben. Die Samkhya- Philosophie hat sich im Laufe von Jahrhunderten entwickelt und beeinflusste auch sp&#228;ter entstandene philosophische Schulen.<\/p>\n<p>Samkhya heisst &#8222;z&#228;hlen&#8220;, weil dieses System aus einer hierarchischen Aufz&#228;hlung besteht, in der <span style=\"color: #800000;\">25 Tattvas (Prinzipien)<\/span> aufgez&#228;hlt werden.<\/p>\n<p>In monistischen Philosophieschulen des Yoga sind bisweilen auch <span style=\"color: #800000;\">36 Prinzipien<\/span> der Existenz bekannt <em>(Beitrag zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt).<\/em><\/p>\n<p>Eigentlich k&#246;nnte man das Ganze als eine Art Sch&#246;pfungs- Erl&#246;sungsmodell bezeichnen. Ein Modell, &#252;ber die Entstehung des Menschen und der Welt (Evolution) und den Weg zur&#252;ck zur Urnatur &#8211; Prakrti und Geist &#8211; Purusha (Involution).<\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #800000;\">\u201eNach Samkhya ist alles in der Welt erkennbar. Alles Seiende &#252;bt eine Wirkung auf Wahrnehmbares aus das erkannt werden kann und den Schluss auf die nicht wahrnehmbareUrsache erm&#246;glicht.&#8220; 1<\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #800000;\">Die Welt gilt also als Realit&#228;t und nicht wie im Vedanta als Illusion (Maya). <\/span><\/p>\n<p align=\"center\">\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Die Samkhya-Karika erw&#228;hnt als erstes die drei grundlegenden Leiden des Lebens:<\/span><\/p>\n<p>1. Das Leiden welches von uns selbst verursacht wird.<\/p>\n<p>2. Das Leiden, das durch andere Lebewesen verursacht wird.<\/p>\n<p>3. Das Leiden, das durch Himmelsm&#228;chte verursacht wird.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Das Mittel zur &#220;berwindung dieser drei Leiden heisst:<\/span><\/p>\n<p><strong><em>Vyaktavyaktaj\u00f1avij\u00f1ana &#8211; die unterscheidende Erkenntnis (Vij\u00f1ana) des Erkennenden (J\u00f1a), des Unentfalteten (Avyakta) und des Entfalteten (Vyakta).<\/em><\/strong><\/p>\n<p align=\"center\"><strong><span style=\"color: #800000;\">Samkhya ist daher ein Weg des Wissens, des Erkennens.<\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Samkhya lehrt uns, diese Leiden zu &#252;berwinden, indem wir den Weg der Entstehung zur&#252;ckgehen und schliesslich erkennen k&#246;nnen, dass <span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000;\">Purusha und Prakrti getrennt sind<\/span><\/span>.<\/p>\n<p><em>\u00a0\u201eSamkhya hat immer mit Sch&#246;pfung und Erl&#246;sung zu tun, d.h. mit der Frage, woraus und wie die Welt und der Mensch entstanden sind, und mit der Frage, wie sich der Mensch der leidvollen Sch&#246;pfung wieder entziehen, d.h. von ihr erl&#246;st werden kann&#8220; 1<\/em><\/p>\n<div><em><\/em><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><em><\/p>\n<p align=\"justify\">Die Samkhya-Philosophie bezieht sich auf zwei grundlegenden Prinzipien aus. Auf der einen Seite steht der Purusha (das h&#246;chste Geistprinzip), welcher weder Sch&#246;pfer noch Sch&#246;pfung ist, sondern wie ein Zuschauer unbeteiligt die Geschehnisse der Welt betrachtet.<\/p>\n<p align=\"justify\">Purusha ist das reine Bewusstsein, er ist das, was in uns wahrnimmt und er ist jenseits von allen Emotionen von allen Handlungen und von allem intellektuellen Denken eines Menschen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Auf der gegen&#252;berliegenden Seite steht das zweite Grundprinzip n&#228;mlich Prakrti die Natur oder die sichtbare Welt. Prakrti ist f&#252;r jedes Lebewesen dieselbe, das heisst sie ist nur einmal vorhanden, Purusha hingegen gibt es unz&#228;hlige da jedes Lebewesen individuell einen Purusha besitzt. Prakrti besteht aus den drei Gunas (Eigenschaften) Sattva (G&#252;te), Rajas (Leidenschaft, Aktivit&#228;t) und Tamas (Tr&#228;gheit, Finsternis).<\/p>\n<p align=\"justify\">Diese drei Eigenschaften stehen in der unentfalteten Urnatur, Prakrti avyakta, in vollkommenem Gleichgewicht. Durch die Anwesenheit des Purusha m&#246;chte sich Prakrti aufmerksam machen, indem sie sich zu manifestieren beginnt. Dieser kosmische Tanz den sie vor Purusha auff&#252;hrt, bringt die drei Gunas aus dem Gleichgewicht und verursacht die ganze Sch&#246;pfung.<\/p>\n<p align=\"justify\">\u00a0<\/p>\n<p align=\"justify\">1\u00a0Unterlagen C.Guggenb&#252;hl \/ Indologin der Universit&#228;t Z&#252;rich<\/p>\n<p align=\"justify\">\u00a0<\/p>\n<p align=\"justify\">Das Ziel des Samkhya ist die Erkenntnis &#8211; Vij\u00f1ana zu erlangen, dass Purusha und Prakrti voneinander getrennt sind und nicht gleichgesetzt werden d&#252;rfen. Dieses rechte Unterscheiden wird Kaivalya (Isolation, Losgel&#246;stheit) genannt. Alles Leiden entsteht durch den Mangel an Unterscheidungskraft von Purusha und Prakrti. Solange wir uns mit dem K&#246;rper und der Psyche identifizieren, solange sind wir unwissend oder unfrei, weil wir uns f&#252;r materiell halten. Dieser grosse Irrtum wird Avidya (Nichtwissen) genannt und kann nur durch Kaivalya beseitigt werden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Wenn wir das Bewusstsein vollst&#228;ndig von der Materie l&#246;sen k&#246;nnen, wendet sich Purusha von der Erscheinungswelt ab, und Prakrti verschwindet wie eine T&#228;nzerin die von der B&#252;hne abtritt und zur&#252;ck bleibt einzig der Purusha.3<\/p>\n<p align=\"justify\">Durch die N&#228;he von Purusha geraten die drei Gunas ins Ungleichgewicht. Doch wie kann Purusha dies beeinflussen, wenn er doch als passiv oder als blosser Zuschauer bezeichnet wird? Das in der Samkhya-Karika beschriebene Gleichnis hat mir sehr geholfen dies besser zu verstehen. Dort wird dieser mysteri&#246;se Einfluss des Purusha auf Prakrti mit der Kraft eines Magnetes verglichen, der, obwohl er selber v&#246;llig unbewegt bleibt, Eisenteile in Bewegung zu setzen vermag.<\/p>\n<p align=\"justify\">Durch diesen Prozess und das Durcheinandergeraten der Gunas beginnt die Sch&#246;pfung. Das heisst Prakrti ist nun nicht mehr im unentfaltetem Urzustand Avyakta sondern im sich entfaltenden Zustand vyakta. Daraus entstehen nach und nach die verschiedenen Tattvas.<\/p>\n<p align=\"justify\">Vorerst kommen die feinstofflichen dann die grobstofflichen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Buddhi (budh = aufwachen; buddha = der Erwachte) ist das erste manifestierte Prinzip das von Prakrti erschaffen wird. Buddhi beinhaltet die acht Bhavas, Seinsweisen oder Veranlagungen, die die Lebensweise eines Menschen bestimmen. Nur eines davon f&#252;hrt zum Ziele des Samkhyan&#228;mlich J\u00f1ana (Wissen), alle anderen f&#252;hren zur Wiedergeburt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Buddhi ist noch nicht abgetrennt von der Natur sondern sie nimmt sich als Teil ihrer Umgebung wahr. Man k&#246;nnte sich hier ein Tier vorstellen, das zwar ein volles Bewusstsein hat, aber sich trotzdem nicht als eigenst&#228;ndiges Individuum wahrnimmt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Erst aus der n&#228;chsten Kategorie die aus Buddhi entsteht, bildet sich Ahamkara der Ich-Macher oder das Ich- Bewusstsein. Durch Ahamkara beginnt das Nicht-Unterscheiden von Purusha und Prakrti und die falsche Identifikation des Menschen mit der Materie. Ahamkara spaltet nun die weitere Entwicklung auf in zwei Richtungen. Auf der einen Seite entsteht das subjektive<\/p>\n<p align=\"justify\">(Mikrokosmos)-, auf der anderen Seite das objektive Universum (Makrokosmos).<\/p>\n<p align=\"justify\">Manas &#8211; die Denkkraft oder der Intellekt, bildet den ersten subjektiven Aspekt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Manas steuert die J\u00f1anendriyani und Karmendryani, die von Raja-Guna (Leidenschaft) dominiert werden und das &#8222;&#228;ussere Instrument&#8220; bilden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Buddhi, Ahamkara und Manas bilden 3 Die Samkhyakarika zusammen das &#8222;innere Instrument&#8220; (Antahkarana), welches psychische Eindr&#252;cke speichert.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die 5 J\u00f1anendriyas (Wahrnehmungsverm&#246;gen) sind: H&#246;ren, Ber&#252;hren, Sehen, Schmecken und Riechen. Die 5 Karmendriyas (Tatverm&#246;gen) sind Sprechen, Greifen, Fortbewegen, Ausscheiden und Fortpflanzen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Wahrnehmungsverm&#246;gen haben ihre Aufgabe im Erkennen, die Tatverm&#246;gen im Tun.<\/p>\n<p align=\"justify\">\u201eDas Denkverm&#246;gen (Manas) b&#252;ndelt die Informationen und leitet sie an das Ich-Bewusstsein weiter, wo sie in ein Verh&#228;ltnis zum Individuum gebracht werden und dabei\u00b4zum ersten Mal Form annehmen. Der Verstand bereitet das Wahrgenommene auf und bringt es dem Selbst zur Ansicht.&#8220; 2<\/p>\n<p align=\"justify\">Das innere und &#228;ussere Instrument werden zusammenfassend auch Linga (Seelenmerkmal) genannt es inkarniert sich nach dem Tode des grobstofflichen K&#246;rpers weiter, bis es schliesslich bei der unterscheidenden Erkenntnis zur&#252;ck in die Urnatur eingeht.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die 5 Tanmatras (feinstoffliche Elemente) und die 5 Mahabhutas (grobstoffliche Elemente) bilden das objektive Universum, welches vom tamasischen Teil des Ahamkara hervorgeht.<\/p>\n<p align=\"justify\">5 Tanmatras: Klang, Ber&#252;hrung, Form, Geschmack, Geruch<\/p>\n<p align=\"justify\">5 Mahabhutas: &#196;ther, Luft, Feuer, Wasser, Erde<\/p>\n<p align=\"justify\">Somit w&#228;ren alle 25 Tattvas des klassischen Samkhya aufgez&#228;hlt.<\/p>\n<p align=\"justify\">\u00a0<\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #800000;\">Die Erl&#246;sung wird erreicht, durch die ununterbrochene Meditation &#252;ber die Involution, und <\/span><span style=\"color: #800000;\">die daraus erworbene Erkenntnis (J\u00f1ana).<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\u00a0<\/p>\n<p align=\"justify\">\u201eDer einzige Weg den der Samkhya weist, ist die ununterbrochene Meditation &#252;ber die Lehre, dank einer m&#252;ndliche Unterweisung durch einen Meister, mit Hilfe der traditionellenTexte und unterst&#252;tzt von wahren Freunden, die die Wahrheit begriffen haben.&#8220;3<\/p>\n<p align=\"left\">2\u00a0Yoga der indische Erl&#246;sungsweg \/ Elvira Friedrich<\/p>\n<p align=\"left\">3\u00a0Tara Micha\u00ebl \/ Unterlagen Yogasutra C. Guggenb&#252;hl \/ Indologin der Universit&#228;t Z&#252;rich<\/p>\n<p align=\"left\">\u00a0<\/p>\n<p align=\"left\">\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem engeren Sinn bildet Yoga eines der sechs Systeme der klassischen indischen Philosophie (darshana, w&#246;rtl. \u201eAnsicht&#8220; oder \u201eAnschauung&#8220;), die jeweils paarweise zusammengeh&#246;ren:<br \/>\n1. Nyaya und\u00a0 Vaisheshika (pluralistisch)<br \/>\n2. Mimansa und\u00a0 Vedanta (monistisch)<br \/>\n3. 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