{"id":150,"date":"2007-12-25T20:20:45","date_gmt":"2007-12-25T19:20:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/?p=150"},"modified":"2007-12-26T11:23:57","modified_gmt":"2007-12-26T10:23:57","slug":"anatomie-nadis-prana-kundal","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/2007\/12\/anatomie-nadis-prana-kundal\/","title":{"rendered":"Anatomie &#8211; nadis, prana, kundal"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007\/12\/pict0012.JPG\" title=\"pict0012.JPG\" rel=\"shadowbox[sbpost-150];player=img;\"><img src=\"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007\/12\/pict0012.thumbnail.JPG\" alt=\"pict0012.JPG\" \/><\/a>\u00a0<\/p>\n<p align=\"left\"><strong><font color=\"#800000\">ANATOMIE UND FUNKTION <\/font><\/strong><\/p>\n<p align=\"left\"><strong><font color=\"#800000\">DES FEINSTOFFLICHEN ENERGIEK&#214;RPERS<\/font> <\/strong><\/p>\n<p align=\"left\"><!--more--><\/p>\n<p align=\"justify\">Es ist schon mehr als 2000 Jahre her, dass der gro&#223;e indische Weise <strong>PATANJALI<\/strong> <em>(siehe vorigen Beitrag)<\/em> die Praktiken des <em>\u201eAsthanga &#8211; Yogas&#8220; <\/em>in seinen ber&#252;hmten <em>\u201eYoga Sutras&#8220; <\/em>systematisierte.<\/p>\n<p align=\"justify\">Der <em>\u201eAsthanga &#8211; Yoga&#8220; <\/em>besteht, wie wir uns erinnern k&#246;nnen, aus acht (astha) Gliedern (anga) oder Ab-schnitten von Verhaltens- und T&#228;tigkeitsformen, die auf die <em>\u201eVereinigung&#8220; <\/em>(Wortbedeutung von <em>\u201eYoga&#8220;<\/em>) mit der Gottheit gerichtet sind.<\/p>\n<p align=\"justify\"><font color=\"#800000\"><em>(siehe Beitrag ashtanga).<\/em><\/font> Einer der wichtigsten Haupt- und Grunds&#228;tze der <em>\u201eYoga Sutras&#8220; <\/em>lautet:<\/p>\n<p align=\"center\"><em><font color=\"#800000\">Yogash chitta vritti nirodha<\/font> <\/em><\/p>\n<p align=\"center\"><font color=\"#800000\"><u>\u201eYoga ist die Unterbrechung der Gedankenwellen des Verstandes&#8220;<\/u><\/font><\/p>\n<p align=\"justify\">Wir k&#246;nnen also die <em>\u201eVereinigung&#8220; (\u201eYoga&#8220;) <\/em>mit dem g&#246;ttlichen Quellpunkt allen Seins da-durch erreichen, dass wir unsere mentalen Aktivit&#228;ten <em>(Vritti <\/em>&#8211; Gedankenwellen) zum Stillstand bringen. Innerhalb dieses achtfachen Prozesses des <em>\u201eAsthanga &#8211; Yogas&#8220; <\/em>richten sich besonders die K&#246;rper- und Handhaltungen <em>(\u201eAsanas&#8220; <\/em>und <em>\u201eMudras&#8220;) <\/em>sowie die yogischen Atem&#252;bungen <em>(\u201ePranayama&#8220;) <\/em>auf die stufenweise und kontrollierte Stimulierung des <em>\u201eSubtilen K&#246;rpers&#8220;, <\/em>auf die Reinigung der <em>\u201eSubtilen Energiekan&#228;le&#8220; (\u201eNadis&#8220;) <\/em>und die St&#228;rkung der <em>\u201eLebensenergie&#8220; (\u201ePrana&#8220;). <\/em>Das Ziel dieser Praktiken besteht in der Erweckung der <em>\u201eSchlangenkraft&#8220; (\u201eKundalini&#8220;), <\/em>die ihren Sitz an der Basis der Wirbels&#228;ule hat und selbst einen gro&#223;en Lebensenergiespeicher darstellt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die <em>\u201eLebensenergie&#8220; (\u201ePrana&#8220;) <\/em>wird in f&#252;nf verschieden Qualit&#228;ten <em>(\u201eVayus&#8220; <\/em>oder <em>\u201eLebens-l&#252;fte&#8220;), <\/em>unterteilt, die verschiedenen Funktionen und Lokalisationen innerhalb des physischen, ma-teriell grobstofflichen K&#246;rpers zugeordnet werden. Diese f&#252;nf <em>\u201eVayus&#8220; <\/em>werden als <em>\u201ePrana Vayu&#8220;, \u201eApana Vayu&#8220;, \u201eSamana Vayu&#8220;, \u201eUdana Vayu&#8220; <\/em>und <em>\u201eVyana Vayu&#8220; <\/em>bezeichnet.<\/p>\n<p><strong><font color=\"#800000\">Udana Vayu<\/font> <\/strong>(Aufsteigende Luft) agiert zwischen dem Kehlkopf und dem Kopfhaarwirbel, kon-trolliert die Sprache, das Erbrechen und das Gleichgewicht, h&#228;lt den K&#246;rper in aufrechter Position und st&#228;rkt Ged&#228;chtnis und Intellekt. Im <em>\u201eYoga&#8220; <\/em>verhilft es zum Aufstieg <em>\u201eKundalinis&#8220; <\/em>bis zum <em>\u201eSahasrara Padma&#8220; (\u201eScheitel- oder Kronen -Chakra&#8220;). <\/em><\/p>\n<p><strong><font color=\"#800000\">Prana Vayu<\/font> <\/strong>(Lebensluft) wirkt im Bereich zwischen dem Kehlkopf und dem Nabel, kontrol-liert die Sprache, den Schluckakt, die Zirkulation, die K&#246;rpertemperatur und die Atmung. Verhilft im <em>\u201eYoga&#8220;<\/em>, <em>\u201eKundalini&#8220; <\/em>bis zum <em>\u201eUdana Vayu&#8220; <\/em>anzuheben.<\/p>\n<p><strong><font color=\"#800000\">Samana Vayu<\/font> <\/strong>(Unver&#228;nderliche Luft) wirkt zwischen Nabel und Herz, kontrolliert das Gleichge-wicht zwischen <em>\u201ePrana Vayu&#8220; <\/em>und <em>\u201eApana Vayu&#8220;, <\/em>kontrolliert die Verdauung (die Sekretion der Verdauungss&#228;fte im Magen, Zw&#246;lffingerdarm, D&#252;nndarm und in der Leber) und verteilt die wichtigsten N&#228;hrsubstanzen im ganzen K&#246;rper. Im <em>\u201eYoga&#8220; <\/em>stimuliert es <em>\u201eApana&#8220; <\/em>und <em>\u201ePrana Vayu&#8220; <\/em>und unterst&#252;tzt die nach oben f&#252;hrende Bewegung <em>\u201eKundalinis&#8220;. <\/em><\/p>\n<p><strong><font color=\"#800000\">Vyana Vayu<\/font> <\/strong>(Ausgebreitete Luft) wirkt im ganzen K&#246;rper und unterst&#252;tzt die Funktionsweise der anderen <em>\u201ePranas&#8220;, <\/em>kontrolliert die K&#246;rperbewegungen, die Zirkulation und die 122<\/p>\n<p>Herzt&#228;tigkeit, hilft bei der Funktion der Nerven und der subtilen <em>\u201eNadis&#8220; <\/em>und ma-nifestiert sich als <em>\u201eAura&#8220; <\/em>rund um den K&#246;rper.<\/p>\n<p><strong><font color=\"#800000\">Apana Vayu<\/font> <\/strong>(Absteigende Luft) hat den Wirkungsbereich zwischen Nabel und Fu&#223;sohlen und eine nach unten gerichtete Bewegung, kontrolliert die Verdauung, die Ausschei-dung, die Fortpflanzung und den Geburtsakt. Im <em>\u201eYoga&#8220; <\/em>verhilft sie <em>\u201eKundalini&#8220; <\/em>dazu, sich mit <em>\u201ePrana Vayu&#8220; <\/em>zu verbinden.<\/p>\n<p>Diese f&#252;nf <em>\u201eVayus&#8220; <\/em>stellen f&#252;nf verschiedene Aspekte der <em>\u201eLebensenergie&#8220; (\u201ePrana&#8220;) <\/em>bzw. f&#252;nf Str&#246;mungen subtiler Regulationskr&#228;fte des Lebens dar.<\/p>\n<p><em>(siehe auch Beitrag tanmatras)<\/em><\/p>\n<p align=\"center\"><strong><font color=\"#800000\">DER SUBTILE K&#214;RPER<\/font> <\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Innerhalb des <em>\u201eGrobstofflich &#8211; Physischen K&#246;rpers&#8220; <\/em>gibt es noch einen anderen, aus un-sichtbaren Strukturen und Energien <em>(Kundalini, Chakras <\/em>und <em>Nadis) <\/em>zusammengesetzten <em>\u201eFein-stofflichen, Subtilen K&#246;rper&#8220;, <\/em>und innerhalb dieses <em>\u201eFeinstofflichen K&#246;rpers&#8220; <\/em>befindet sich der sog. <em>\u201eKausale K&#246;rper&#8220;, <\/em>der als der Ursprung sowohl des grob- als auch des feinstofflichen physischen K&#246;rpers betrachtet wird. Der <em>\u201eSubtile K&#246;rper&#8220;, <\/em>dem dabei die Aufgabe einer Br&#252;cke zwischen dem aus fester, fl&#252;ssiger und gasf&#246;rmiger Materie bestehenden <em>&#8222;Grobstofflich &#8211; Physischen&#8220; <\/em>und dem <em>\u201eKausalen K&#246;rper&#8220; <\/em>zukommt, stellt gleichzeitig das Mittel f&#252;r die Erleuchtung des praktizierenden <em>\u201eYogis&#8220; <\/em>dar.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Kundalini <\/strong>ist gespeicherte <em>&#8222;Lebensenergie&#8220; <\/em>und befindet sich an der Basis der Wirbel-s&#228;ule. Die Wortbezeichnung <em>&#8222;Kundalini&#8220; <\/em>leitet sich vom Sanskritwort <em>\u201eKundal&#8220; <\/em>ab, das \u201ezusammenrollen&#8220; bedeutet. Wegen ihrer schraubenf&#246;rmigen Bewe-gung wird sie mit einer Schlange verglichen, die sich im schlafenden Zu-stand mit dreieinhalb Windungen um den sog. <em>\u201eSvayambhu Lingam&#8220; <\/em>herum aufgerollt befindet. <em>\u201eKundalini&#8220; <\/em>kann nur durch die Techniken des <em>\u201eHatha-, Kundalini-, Tantra-, Kriya- <\/em>und <em>Laya-Yogas&#8220; <\/em>aktiviert werden. Sobald sie ein-mal erregt worden ist, bewegt sie sich im subtilen Hauptkanal <em>(\u201eShushumna Nadi&#8220;) <\/em>nach oben, indem sie der Reihe nach in die <em>\u201eSubtilen, psychosomati-schen Energiezentren&#8220; (\u201eChakras&#8220;) <\/em>eindringt, die verschiedene Generatoren-ebenen f&#252;r spezifische Klassen psychosomatischer Energie darstellen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Erfahrungen des <em>\u201eHatha &#8211; &#8220; <\/em>und des <em>\u201eKundalini &#8211; Yogas&#8220; <\/em>zeigen, dass sich <em>\u201eKundalini&#8220; <\/em>als <em>\u201eLebensenergie&#8220; <\/em>in statischer und kinetischer Form manifestiert. W&#228;hrend der kinetische As-pekt dem k&#246;rperlichen &#220;berleben dient, befindet sich der statische Aspekt im Schlafzustand, so-lange sich der Verstand nur mit seinen gew&#246;hnlichen, weltlichen T&#228;tigkeiten besch&#228;ftigt. Solange die Illusion vorherrscht, dass <em>\u201eIch der K&#246;rper bin&#8220;, <\/em>verweilt der statische Aspekt im inaktiven Ruhe-zustand und erwacht erst dann, sobald sich die k&#246;rperlichen Anhaftungen zu verfl&#252;chtigen begin-nen. Erst von da an wird <em>\u201eKundalini&#8220; <\/em>zur Energie, mit der man <em>\u201eYoga&#8220;<\/em>, <em>\u201eVereinigung&#8220;, <\/em>erlangen kann. Die Aktivierung <em>\u201eKundalinis&#8220; <\/em>erfolgt also, sobald man auf die nach au&#223;en, auf die Sinnesob-jekte der &#228;u&#223;eren Welt gerichteten T&#228;tigkeiten verzichtet. Die Ausrichtung der Bewusstseinst&#228;tig-keiten nach innen schlie&#223;t die Einkehr in sich selbst und die Absonderung des Verstandes von den Ph&#228;nomenen der Au&#223;enwelt mit ein. Sie ist die unbedingte Voraussetzung daf&#252;r, dass der stati-sche Energieaspekt <em>\u201eKundalinis&#8220; <\/em>kinetisch wird: Erst jetzt kann sie, nach oben hin aufsteigend, alle <em>\u201ePsychosomatische Energiezentren&#8220; (\u201eChakras&#8220;) <\/em>durchqueren, die sich entlang der Wirbels&#228;ule befinden. Im einmal erwachten Zustand entfaltet sie ihre T&#228;tigkeiten &#252;ber die <em>&#8222;Subtilen Leiter&#8220; <\/em>oder <em>\u201eNadis&#8220;. <\/em><\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Nadis <\/strong>Das Wort <em>\u201eNadi&#8220; <\/em>stammt aus der Sanskritwurzel <em>\u201eNad&#8220;, <\/em>was \u201eBewegung&#8220; be-deutet. Im alten <em>\u201eRig Veda&#8220; <\/em>bedeutet es <em>\u201eStr&#246;mung&#8220;, <\/em>aber dem Begriff der <em>\u201eNadis&#8220; <\/em>liegt zugrunde, dass es sich um Kan&#228;le oder Leiter handelt.<\/p>\n<p align=\"justify\">In das Konzept der <em>\u201eNadis&#8220; <\/em>sind auch die Meridiane der Akupunktur, das Herz &#8211; Kreislaufsystem, das Lymphsystem, die Nerven, der <em>\u201eManovahini&#8220; <\/em>oder <em>\u201eMa-no Vaha&#8220; <\/em>(der <em>\u201eKanal des Verstandes&#8220;) <\/em>und der <em>\u201eChittavaha&#8220; (\u201eKanal der Chitta&#8220; <\/em>oder des <em>\u201eSeins&#8220;) <\/em>miteinbezogen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Es gibt zwei Gattungen von <em>\u201eNadis&#8220;, <\/em>n&#228;mlich subtile oder unsichtbare Kan&#228;le f&#252;r die subtile Energie und grobe, sichtbare Kan&#228;le f&#252;r die subtile Energie, wie etwa die Nerven. Obwohl es ein unermesslich gro&#223;es Netz von <em>\u201eNadis&#8220; <\/em>gibt (es werden 72.000 genannt), die &#252;ber den ganzen K&#246;r-per verteilt sind, interessieren sich die yogischen Praktiken ausschlie&#223;lich f&#252;r die drei <em>\u201eHauptnadis&#8220;: <\/em><\/p>\n<p align=\"center\"><strong><font color=\"#800000\">SHUSHUMNA, IDA, PINGALA<\/font> <\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Von diesen drei wichtigsten <em>\u201eNadis&#8220; <\/em>ist <em>\u201eShushumna&#8220;, <\/em>der Zentralkanal, der wichtigste bei den Praktiken des <em>\u201eYogas&#8220;. <\/em>Einige der <em>\u201eGroben Nadis&#8220;, <\/em>wie etwa die Nerven, sind der modernen Wissenschaft bekannt. Aber die <em>\u201eSubtilen Nadis&#8220;, <\/em>die keine physische Form sichtbarer Natur besit-zen, k&#246;nnen durch weniger subtile Mittel weder lokalisiert noch beobachtet werden. Es gibt zwei Klassen <em>\u201eSubtiler Nadis&#8220;: <\/em><\/p>\n<p><em><u>Pranavaha Nadis<\/u> <\/em>&#8211; Leiter der Lebensenergie <em>(\u201ePrana&#8220;) <\/em><\/p>\n<p><em><u>Manovaha Nadis<\/u> <\/em>&#8211; Leiter f&#252;r die Gedankenkraft.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Akupunkturmeridiane geh&#246;ren zu den <em>\u201ePranavaha Nadis&#8220;. <\/em>Obwohl die <em>\u201eNadis&#8220; <\/em>nicht be-schrieben werden k&#246;nnen, stehen sie in irgendeiner Weise mit dem autonomen Nervensystem in Verbindung. Die zwischen den fein- und grobstofflichen <em>\u201eNadis&#8220; <\/em>bestehenden Wechselwirkungen entsprechen den zwischen den psychischen und physiologischen T&#228;tigkeiten bestehenden Beziehungen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Alle <em>\u201eNadis&#8220; <\/em>sind <em>\u201eShushumna&#8220; <\/em>untergeordnet. Das <em>\u201eMuladhara Chakra&#8220; <\/em>ist als erstes <em>\u201eChakra&#8220; <\/em>(auf der H&#246;he des Stei&#223;beines) der Treffpunkt der drei oben genannten <em>\u201eHauptnadis&#8220; <\/em>und wird deswegen auch als <em><font color=\"#800000\">\u201eYukta Triveni&#8220;,<\/font> <\/em>der Ort der Vereinigung <em>(\u201eyukta&#8220;, <\/em>verbunden) der drei <em>(tri) <\/em>Str&#246;mungen <em>(veni) <\/em>bezeichnet.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong><font color=\"#800000\">Shushumna<\/font> <\/strong><em>\u201eShushumna&#8220; <\/em>nimmt eine zentrale Position ein, weil dieser Kanal <em>\u201eKundalini&#8220; <\/em>nach oben leitet. <em>\u201eShushumna&#8220; <\/em>wurzelt im <em>\u201eMuladhara Chakra&#8220;, <\/em>wo <em>\u201eKundalini&#8220; <\/em>sich in ihrem statischen Schlafzustand befindet. Von dort steigt er entlang der Wirbels&#228;ule bis zum auch als <em>\u201eTausendbl&#228;ttriger Lotus&#8220; <\/em>bezeichneten <em>\u201e7. Chakra&#8220; <\/em>im Scheitelbereich des Kopfes auf. Auf der H&#246;he der Sch&#228;delbasis teilt er sich in einen vorderen und einen hinteren Ast. Der vordere Ast zieht &#252;ber den Gaumen nach vorne, kreuzt danach das sechste oder <em>\u201eAj\u00f1a Chakra&#8220; <\/em>auf der Stirn zwischen den Augenbrauen und endet schlie&#223;lich im <em>\u201eSahasrara Padma&#8220; <\/em>im oberen Teil des Kopfes. Der hintere Ast zieht &#252;ber den Hinterkopf, um sich schlie&#223;lich ebenfalls mit dem <em>\u201eSahasrara Padma&#8220; <\/em>zu vereinigen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong><font color=\"#800000\">Ida &amp; Pingala<\/font> <\/strong><em>\u201eIda&#8220; <\/em>beginnt seinen Verlauf an der linken Seite und <em>\u201ePingala&#8220; <\/em>an der rechten Seite von <em>\u201eShushumna&#8220; <\/em>an der Basis der Wirbels&#228;ule. Diese beiden <em>\u201eNadis&#8220; <\/em>kreuzen sich in Form der zwei hippokratischen Schlangen jeweils in der Mitte zwischen zwei der sieben <em>\u201eChakras&#8220; <\/em>und in dem an der Sch&#228;delbasis befindli-chen <em>\u201eMastaka Granthi&#8220;, <\/em>wobei sie <em>\u201eShushumna&#8220; <\/em>spiralig umwendeln. Von <em>\u201eMastaka Granthi&#8220; <\/em>aus ziehen <em>\u201eIda&#8220; <\/em>nach rechts und <em>\u201ePingala&#8220; <\/em>nach links um den Kopf, um sich neuerdings im <em>&#8222;Aj\u00f1a &#8211; Chakra&#8220; <\/em>zu kreuzen. Danach verl&#228;sst <em>\u201eIda&#8220; <\/em>den Kopf durch die linke, <em>\u201ePingala&#8220; <\/em>durch die rechte Nasen&#246;ffnung. <em>\u201eIda&#8220; <\/em>wird mit der weiblich &#8211; m&#252;tterlichen Mond &#8211; oder <em>\u201eYin &#8211; Energie&#8220;, \u201ePingala&#8220; <\/em>mit der m&#228;nnlichen Sonnen &#8211; oder <em>\u201eYang &#8211; Energie&#8220; <\/em>in Beziehung gesetzt.\u00a0<\/p>\n<p align=\"justify\">Im <em>\u201eSvara &#8211; Yoga&#8220; <\/em>repr&#228;sentiert <em>\u201eIda&#8220; <\/em>die linke, durch die linke Nasenh&#228;lfte, und <em>\u201ePingala&#8220; <\/em>die rechte, durch die rechte Nasenh&#228;lfte gef&#252;hrte Atmungst&#228;tigkeit. Die durch <em>\u201eIda&#8220; <\/em>flie&#223;ende Mondenergie wird mit dem Gem&#252;tszustand der Seele, die durch <em>\u201ePingala&#8220; <\/em>geleitete Sonnenenergie mit den verbalen und Verstandest&#228;tigkeiten in Beziehung gesetzt. In der Praxis des <em>\u201ePranayama &#8211; Yogas&#8220; <\/em>wird beabsichtigt, w&#228;hrend des Tages die linke Nasen&#246;ffnung zum Ausgleich der Sonnen-energie w&#228;hrend der Tagesstunden f&#252;r die Atmung offen zu halten, und w&#228;hrend der Nacht durch die rechte Nasen&#246;ffnung zu atmen, da dann die Mondenergie &#252;berwiegt. Auf diese Weise wird ein Gleichgewichtszustand der psychosomatischen T&#228;tigkeiten des K&#246;rpers beg&#252;nstigt. Sowohl <em>\u201eIda&#8220; <\/em>als auch <em>\u201ePingala&#8220; <\/em>sind sowohl <em>\u201eManovahi&#8220; <\/em>als auch <em>\u201ePranavahi &#8211; Nadis&#8220;. <\/em>Die Kontrolle &#252;ber <em>\u201eIda&#8220; <\/em>und <em>\u201ePingala&#8220; <\/em>kann durch die Praxis des <em>\u201eSvara &#8211; Yogas&#8220; <\/em>oder die <em>\u201eSadhanas&#8220; <\/em>(Disziplinen) des <em>\u201ePranayama &#8211; Yogas&#8220; <\/em>erlangt werden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Es gibt noch weitere sieben <em>\u201eHauptnadis&#8220;, <\/em>die nach dem <em>\u201eShiva Svarodaya&#8220; <\/em>mit den &#252;brigen <em>\u201ePforten des K&#246;rpers<\/em>&#8220; in Verbindung stehen: <em>\u201eGandhari&#8220; <\/em>mit dem linken und <em>\u201eHastajihva&#8220; <\/em>mit dem rechten Auge, <em>\u201eYashasvini&#8220; <\/em>mit dem linken und <em>\u201ePusha&#8220; <\/em>mit dem rechten Ohr. <em>\u201eAlambhusha&#8220; <\/em>mit dem Mund, <em>\u201eKuhu&#8220; <\/em>mit den Genitalien und <em>\u201eShankini&#8220; <\/em>mit dem Anus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0<br \/>\nANATOMIE UND FUNKTION<br \/>\nDES FEINSTOFFLICHEN ENERGIEK&#214;RPERS <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[69],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/150"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=150"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/150\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=150"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=150"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=150"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}