{"id":2298,"date":"2009-01-05T18:16:32","date_gmt":"2009-01-05T17:16:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/?p=2298"},"modified":"2010-02-07T00:48:40","modified_gmt":"2010-02-06T23:48:40","slug":"siddha-siddhanta-paddhati","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/2009\/01\/siddha-siddhanta-paddhati\/","title":{"rendered":"hatha yoga &#8211; siddha siddhanta paddhati"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/blume.gif\" rel=\"shadowbox[sbpost-2298];player=img;\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/blume1.gif\" rel=\"shadowbox[sbpost-2298];player=img;\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/yantra1.jpg\" rel=\"shadowbox[sbpost-2298];player=img;\" title=\"yantra1\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-2308\" title=\"yantra1\" src=\"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/yantra1-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"115\" height=\"112\" \/><\/a>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #800000; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><strong>von goraksha &#8211; nava cakra, arkane Yoga-Anatomie<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Tahoma;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva;\">Die Bedeutung der goraksha-paddhati (&#8222;Fu&#223;pfad von Goraksha&#8220;) kann daran ermessen werden, dass viele ihrer Strophen sich den der ganzen sp&#228;teren Hatha-Yoga Literatur verstreut wiederfinden<\/span><strong>.<\/strong> <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein weiterer wichtiger Goraksha zugeschriebener Yoga-Text ist die siddha-siddhanta-paddhati (&#8222;Pfad der Vollendeten&#8220;). Ein umfassendes Werk von sechs Kapiteln mit insgesamt 353 Strophen, das die Natha-Philosophie des K&#246;rpers (pinda) entwickelt. Die neun cakras umfassen die bekannten sieben, mit einer Ausnahme: das sahasrara am Kopfscheitel wird nirvana-cakra gennant. Als achtes Zentrum fungiert das am Gaumen gelegene talu-cakra. Das ist auch der Ort der mysteri&#246;sen &#8222;kleinen Glocke&#8220; (ghantika), bzw. des &#8222;k&#246;niglichen Zahns&#8220; (raja danta), dh. das Gaumenz&#228;pfchen -die Stelle, der Quell amritas. Das neunte &#8222;Energie Rad&#8220; ist das akasha-cakra, das 16 Speichen haben und sich nahe dem &#8222;bhramanischen Spalt&#8220; am Kopfscheitel befinden soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im ersten Kapitel werden sechs Typen der Verk&#246;rperung unterschieden, beginnend mit dem transzendentalen (para) K&#246;rper und endend mit dem physischen K&#246;rper (garbha). Die arkane Anatomie des zuletzt erw&#228;hnten wird im 2. Kapitel erkl&#228;rt. In einer Strophe wird der echte yogin charakterisiert als jemand, der pers&#246;nlich und unmittelbar die neune cakras, die 16 beigeordneten St&#252;tzen (adharas) der Konzentration, die drei &#8222;Zeichen&#8220; lakshya und die f&#252;nf &#196;ther\/R&#228;ume (vyoman) erfuhr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die 16 beigeorndeten Zentren sind die Stellen des K&#246;rpers, auf die die Aufmerksamkeit in Konzentrations&#252;bungen fokussiert werden kann: N&#228;mlich die beiden gro&#223;en Zehen, das muladhara-cakra (das hier auch beigeordnet fungiert), an der Wirbels&#228;ulenbasis, After, Penis, Damm, Unterbauch, Nabel, Herz, Hals, Gaumenz&#228;pfchen, Gaumen, Zunge, der Punkt zwischen den Brauen (Ort des ajna cakras), Nase, Nasenwurzel und Stirn (lalata). Die drei Zeichen (lakshya), oder auch &#8222;Schauungen&#8220;, beziehen sich auf Licht-Erfahrungen au&#223;erhalb und\u00a0innerhalb des K&#246;rpers sowie auf rein mentale Lichtph&#228;nomene diverser Art.\u00a0Die drei hei&#223;en in der vorgegebenen Reihenfolge: bahya-lakshya, antar-lakshya, und madhya-lakshya.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das dritte Kapitel der siddha-siddhanta-paddhati f&#228;hrt in diesen Ausf&#252;hrung fort und beschreibt den K&#246;rper als mikrokosmische Wiederspiegelung des Kosmos. Das vierte Kapitel befasst sich mi der kundalini shakti die in zwei Modalit&#228;ten existiert, n&#228;mlich unmanifestiert (kosmisch) und manifestiert (individualisiert). Im ersten hei&#223;t sie akula, im zweiten kula.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Au&#223;erdem kann die kula kundalini wach sein oder schlafen. Auch wenn die kundalini shakti eine einzige Kraft ist, tritt sie in Form kleinerer Energien in verschiedenen cakras auf. Dazu differenziert der Text zwischen der unteren, der mittleren und der oberen Kraft (shakti), jeweils am Basis-Nabel- und Scheitelzentrum lokalisiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das f&#252;nfte Kapitel hebt hervor, dass\u00a0 der Erfolg im Yoga von der Gnade des Lehrer abh&#228;nge. Sie bef&#228;hige den yogin, auf alle &#252;bernat&#252;rliche Kr&#228;fte (siddhi), die er im Lauf seiner kundalini Praxis erworben haben mochte, zu verzichten und zum &#8222;nicht-auftauchenden&#8220; (nirutthana) Zustand weiterzuschreiten, worin sich der K&#246;rper mit dem h&#246;chsten Wohnort (param-pada), dh. mit Shiva vereinigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das sechste Kapitel enth&#228;lt kurze Definitionen verschiedener Asketen-typen und z&#228;hlt u.a. die charakteristischen Merkmale des avadhuta yogin auf, des Adepten, der alle Bindungen und Belange &#8222;abgeworfen&#8220; (ava+dhuta) hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0<br \/>\nvon goraksha &#8211; nava cakra, arkane Yoga-Anatomie<br \/>\nDie Bedeutung der goraksha-paddhati (&#8222;Fu&#223;pfad von Goraksha&#8220;) kann daran ermessen werden, dass viele ihrer Strophen sich den der ganzen sp&#228;teren Hatha-Yoga Literatur verstreut wiederfinden.<br \/>\nEin weiterer wichtiger Goraksha zugeschriebener Yoga-Text ist die siddha-siddhanta-paddhati (&#8222;Pfad der Vollendeten&#8220;). 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