{"id":3541,"date":"2009-03-29T12:24:34","date_gmt":"2009-03-29T11:24:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/?p=3541"},"modified":"2009-07-21T18:01:19","modified_gmt":"2009-07-21T17:01:19","slug":"ur-shabda-der-brahman-klang","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/2009\/03\/ur-shabda-der-brahman-klang\/","title":{"rendered":"Ur-Shabda, der Brahman-Klang"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/shabda1.gif\" rel=\"shadowbox[sbpost-3541];player=img;\" title=\"shabda1\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-3539 aligncenter\" title=\"shabda1\" src=\"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/shabda1.gif\" alt=\"\" width=\"99\" height=\"93\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Ur-Shabda, der Brahman Klang manifestiert sich in verschiedenen Abstufungen. Die erste ist der Para-Zustand; noch ist der Klang bewegungslos und entsteht erst, wenn der Mahabindu sich differenziert. Im menschlichen K&#246;rper befindet er sich im Muladhara-Zentrum als bewegungsloser Kausalshabda. Dieser nicht manifestierte Para Shabda ist die Kundalini Shakti<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Im zweiten Zustand, Pashyanti, beginnt sich der Shabda mit einer ganz allgemeinen, nicht n&#228;her bestimmbaren Bewegung zu regen. Im K&#246;rper erstreckt er sich vom Muladhara- bis zum Manipura-Zentrum.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Es folgt der Madhyama-Laut; es ist der Zustand, in dem der feinstoffliche Nama und Rupa auftreten; das Denkorgan beginnt seine T&#228;tigkeit als Erkenner und Erkanntes. Der Laut wirkt im feinstofflichen Bereich und tr&#228;gt die Bezeichnung Hiranyagarbha Shabda; er erstreckt sich im K&#246;rper vom Pashyanti bis zum Herzen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Das vierte Stadium ist der Vaikhari Shabda, in dem der Madhyama Shabda in die grobe Au&#223;enwelt &#252;bertragen wird als Virat Shabda. Im K&#246;rper ist es die im Kehlkopf geformte und ausgesprochene Sprache.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Das erste in der Sch&#246;pfung war der Madhyama Shabda. Zu jenem Zeitpunkt gab es noch kein Au&#223;enartha. Dann &#252;bertrug der kosmische Geist dieses innere Madhyama Artha in die Welt der sinnlichen Erfahrung bezeichnete es mit dem gesprochenen Wort (Vaikhari Shabda). Das letztere im Kehlkopf sich entwickelnde und durch den Mund ausgesprochene Sprache. Dies ist der Virat Shabda. Vaikhari Shabda bezeichnet daher die Sprache und ist der in Buchstaben ausgedr&#252;ckte grobe Klang. Sein ihm entsprechendes Artha ist das durch die Sprache bezeichnete physische oder stoffliche Objekt. Es geh&#246;rt zum groben K&#246;rper (Stuhla Sharia). Madhyama Shabda ist gedankliche Bewegung oder Ideenbildung in ihrem Erkenntnisaspekt und Madhyama Artha ist der durch das stofflich-grobe Objekt hervorgerufene gedankliche Eindruck. Der innere Denkvorgang in seinem Shabdaartha-Aspekt, sowohl von seinem erkennenden Aspekt (Shabda) wie von seinem erkannten feinstofflichen Objekt aus gesehen, geh&#246;rt dem feinstofflichen K&#246;rper an. (Shukshma Sharia.)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Ursache dier beiden ist die aus dem regungslosen Urgrund aufsteigende erste Allgemeinbewegung in Richtung bestimmter Ideenbildung (Pashyanti); Para-Shabda oder h&#246;chster Sprache. Zwei Erscheinungsformen der inneren oder verh&#252;llten Sprache, die kausale und die mit der gedanklichen Bewegung einhergehende kausale und feinstoffliche Sprachform, gehen also voraus und m&#252;nden in die ausgesprochene Sprache. Die inneren Formen des ideenbildenden Denkprozesses stellen den feinstofflichen, und der ausgesprochene Wortlaut den groben Aspekt des Mantras dar, welches das manifestierte Shabda Brahman ist.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><span style=\"color: #000000;\">Kurz gesagt: Wenn die Shakti zur Ideenbildung in Bewegung ger&#228;t, welcher Vorgang der Sch&#246;pfung vorausgeht, so ist sie Para-Vak. Das n&#228;chste Stadium ist das der Pashyanti Vak, in dem die Ichha Shakti sich anschickt das Universum zu entfalten. Das dritte, Madhyama Vak, ist das Spiel der Jnana Shakti, wenn die erste Form\u00a0 &#8211;\u00a0 Matrika\u00a0 &#8211;\u00a0 Gestalt angenommen hat, und die erste spezielle Regung auftritt. Der letzte Zustand\u00a0 &#8211;\u00a0 Vaikhari-Vak\u00a0 &#8211;\u00a0 ist jener, in dem die Kriya Shakti die groben Buchstaben der Worte und in die Objekte bildet. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Die ge&#228;u&#223;erte Sprache offenbart somit die innere Sprache, die Idee oder Gedanke ist. Dieser innere Denkvorgang ist eine Leistung des Bewu&#223;tseins, die ihren Ausdruck im gesprochenen Wort findet. Hinter dem gesprochenen Wort steht die Macht der Idee; diese wird durch das Wort in die grobe Ausdrucksform &#252;bertragen. Unter g&#252;nstigen Umst&#228;nden versetzt das ausgesprochene Wort diese Bewu&#223;tseinskraft in T&#228;tigkeit. Das ist zusammengefa&#223;t das Prinzip des Mantra.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ur-Shabda, der Brahman Klang manifestiert sich in verschiedenen Abstufungen. 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