{"id":3625,"date":"2009-04-02T14:18:01","date_gmt":"2009-04-02T13:18:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/?p=3625"},"modified":"2009-07-21T06:53:58","modified_gmt":"2009-07-21T05:53:58","slug":"hatha-yoga","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/2009\/04\/hatha-yoga\/","title":{"rendered":"HATHA-YOGA"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/hatha-yoga.jpg\" rel=\"shadowbox[sbpost-3625];player=img;\" title=\"hatha-yoga\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-3622 aligncenter\" title=\"hatha-yoga\" src=\"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/hatha-yoga.jpg\" alt=\"\" width=\"96\" height=\"124\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: x-small;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva;\">Das Wort Hatha stzt sich aus den Silben &#8222;ha&#8220; (Sonne) und &#8222;tha&#8220; (Mond) zusammen, wobei die Sonne der Prana-vayu und der Mond der Apana-vayu ist. Der im Herzen wohnende Prana zieht den im Muladhara wohnenden Apana an, und der Apana zieht den Prana an. Wegen ihrer Gegens&#228;tzlichkeit hindern sie einander, den K&#246;rper zu verlassen und halten so die Lebenskraft aufrecht. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: x-small;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva;\"><span style=\"color: #000000;\"><!--more--><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva;\"><span style=\"color: #000000;\">Die beiden Str&#246;me sind in Einklang zu bringen, um die gegens&#228;tzliche Aktivit&#228;t zum Stillstand zu bringen. Ihre Vereinigung und der dahinf&#252;hrende Proze&#223; wird Pranayama genannt. Der Prana im Einzelk&#246;rper ist ein Teil des universellen Prana &#8211; des gro&#223;en Atems; im Hatha-Yoga wird die Harmonisierung des individuellen Atems mit dem kosmischen Hauch angestrebt. Das Resultat sind Kraft und Gesundheit, sowie Beharrlichkeit des Geistes und Konzentration. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: x-small;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva;\"><span style=\"color: #000000;\">Pranayama &#8211; Die Beherrschung des Lebensatems spielt die Hauptrolle bei der Erreichung des Endzieles (moksha). Der Hatha Yoga geht von dem Grundsatz aus, dass die &#196;nderungen im Denkorgan (vritti) durch den Prana bestimmt sind; alle Bem&#252;hungen sind auf die Vereinigung von hat und tha in der Shushumna gerichtet und auf ihr Aufw&#228;rtssteigen durch die verschiedenen Chakras in die Brahmarandhra zur Erreichung von Samadhi. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva;\"><span style=\"color: #000000;\">Hand in Hand hiermit gehen die mit dem Hatha Yoga verkn&#252;pften K&#246;rper&#252;bungen zur Beherrschung und Reinigung des K&#246;rpers, die Pranayama erleichtern. Hierzu geh&#246;ren in gro&#223;en Z&#252;gen:<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc99ff; font-size: x-small;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva;\"><span style=\"color: #000000;\">Das Reinigen (sodhana); das Erwerben von Festigkeit und Best&#228;ndigkeit (dridhata) durch K&#246;rper&#252;bungen; Mut Tapferkeit (shirata) durch K&#246;rperstellungen; Beharrlichkeit des Geistes (dhairya) durch Beherrschung der Sinne; Auflockerung (laghava) durch Pranayama; Verwirklichung (pratyaksha) durch Meditation (dhyana); Losl&#246;sung von der Welt (nirliptatva) durch Samadhi (hier Mahabodha Samadhi genannt), der zur Befreiung (Mukti) f&#252;hrt. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: x-small;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva;\"><span style=\"color: #000000;\">Durch die sogenannten Shatkarme, die sechs Akte: Dhauti, das Waschen des Magens durch ein St&#252;ck Leinen; Vasti, Reinigung des Darmes durch Einziehen von Wasser; Nauli oder Nauliki, Bauchkreisen von einer Seite zur Anderen, bzw. Massieren der Eingeweide mit der Bauchmuskulatur; Kapalabhati, zur Schleimentfernung durch heftiges Ein- und Ausatmen; Neti, Reinigung der Nasenl&#246;cher mit einem tuchstreifen (oder Katheter) und Trataka, Einsteillen des Blickes auf ein Objekt &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva;\"><span style=\"color: #000000;\">Samadhi als Vorgang gesehen ist intensive gedankliche Konzentration; er gew&#228;hrt Befreiung von samkalpa (Willen) und allem Haften an der Welt, sowie von &#8222;Ichgef&#252;hl&#8220; und Egoismus (mamata). Als Ergebnis dieses Vorganges gesehen ist er die Vereinigung der Einzelseele (jiva) mit dem <strong>Paramatman. <\/strong><\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wort Hatha stzt sich aus den Silben &#8222;ha&#8220; (Sonne) und &#8222;tha&#8220; (Mond) zusammen, wobei die Sonne der Prana-vayu und der Mond der Apana-vayu ist. Der im Herzen wohnende Prana zieht den im Muladhara wohnenden Apana an, und der Apana zieht den Prana an. 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