{"id":41,"date":"2007-11-16T18:06:21","date_gmt":"2007-11-16T17:06:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/?p=41"},"modified":"2010-01-27T15:10:27","modified_gmt":"2010-01-27T14:10:27","slug":"ayurvedische-ernahrung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/2007\/11\/ayurvedische-ernahrung\/","title":{"rendered":"Ayurvedische Ern&#228;hrung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><a title=\"essen-3.jpg\" href=\"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007\/11\/essen-3.jpg\" rel=\"shadowbox[sbpost-41];player=img;\"><img src=\"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007\/11\/essen-3.thumbnail.jpg\" alt=\"essen-3.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Ashtavidaaharanayama<\/strong><\/span> <span style=\"color: #800000;\">oder<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000;\">was Sie beim ayurvedischen Essen beachten sollten:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Prakriti:<\/strong><\/span> beachten Sie die Natur der Nahrung, die sich in ihrem Geschmack und in ihren Eigenschaften ausdr&#252;ckt.<\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Karana:<\/strong><\/span> Bereiten Sie die Nahrung achtsam zu.<\/p>\n<p align=\"justify\"><!--more--><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Sanyoga:<\/strong><\/span> Kombinieren Sie die Nahrungsmittel und die verschiedenen Gew&#252;rze richtig.<\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Upayoga:<\/strong><\/span> Ber&#252;cksichtigen Sie den Zustand Ihres eigenen K&#246;rpers un Ihrer Psyche<\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Upayogasantha:<\/strong><\/span> Gehen Sie auf die Bed&#252;rfnisse Ihres K&#246;rpers ein.<\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Rashi:<\/strong><\/span> Essen Sie nicht mehr, als Sie brauchen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Kala:<\/strong><\/span> W&#228;hlen Sie die Dauer und den Zeitpunkt Ihrer Mahlzeit gut aus.<\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Desha:<\/strong><\/span> Achten Sie auf die Herkunft eines Lebensmittels.<\/p>\n<p align=\"center\">\u00a0<\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Ayurveda lehrt, dass jeder Mensch die Kraft hat, sich selbst zu heilen. Diese Wissenschaft vom Leben bietet so jedem die Freiheit, durch ein Verstehen des K&#246;rpers und seiner Bed&#252;rfnisse seine Gesundheit zu erhalten oder zur&#252;ckzuerlangen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Nach der ayurvedischen Lehre sind gesunde Ern&#228;hrungsweise und ein geregelter, der Gesundheit dienlicher Tagesablauf grundlegende Voraussetzung zur Erhaltung der Gesundheit. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Wichtig ist auch die Anwendung traditoneller Praktiken wie Yoga und Atem&#252;bungen und eein Verst&#228;ndis spiritueller Praktiken, die Harmonie und Gl&#252;ck schaffen k&#246;nnen <em>(Bewegung, naturgem&#228;&#223;e Lebensweise).<\/em><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Die Ern&#228;hrung sollte der individuellen Konstitution angepasst sein. Wenn man die Konstitution und ihre Beziehung zu den Eigenschaften der verschiedenen nahrungsmittel versteht, dann ist es m&#246;glich, die richtige Ern&#228;hrung zu bestimmen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Von Geburt an haben die Menschen ihre feste Kontitution <em>(prakrti),<\/em> das hei&#223;t, die drei doshas sind typgerecht angelegt. Durch die Ermittlung der prakrti wei&#223; man zB, welche Art von Nahrungsmitteln bevorzugt werden sollten, und welche Art von k&#246;rperlicher T&#228;tigkeit f&#252;r den Einzelnen zweckm&#228;&#223;ig ist.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Dabei sollen Eigenschaften bevorzugt werden, die denjenigen entgegengesetzt sind die das vorherrschende dosha charakterisieren.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #000000;\">Charakteristische Eigenschaften der doshas vata, pitta, und kapha:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">VATA:<\/span> trocken, leicht, fein, kalt, beweglich, rauh, durchdringend, Klarheit und Kreativit&#228;t<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">PITTA<\/span>: &#246;lig, hei&#223;, scharf, fl&#252;ssig, fein, leicht, Intellekt und Emotionalit&#228;t<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">KAPHA<\/span>: &#246;lig, kalt, schleimig, tr&#252;b, s&#252;&#223;, grob, unbeweglich, Zusammenhalt und Stabilit&#228;t der Struktur des K&#246;rpers<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Der vata-Typ hat eine rauhe, trockene haut, innerliche Unruhe und friert leicht. Er liebt die W&#228;rme und tendiert zu warmen und fl&#252;ssig\/feuchten Speisen. Die zu bevorzugende Geschmacksrichtung sollte s&#252;&#223;, sauer und salzig sein. Bl&#228;hende Speisen wie Kohl, Bohnen, gereifter K&#228;se, sollten gemieden werden. am Abend w&#228;ren eine leichte Gem&#252;sesuppe, etwas Getreide (Dinkel) und n&#228;hrende Nahrungsmittel wie Ghee (gekl&#228;rte Butter), Butter, Schlagobers, heisse Milch mi Gew&#252;rzen zu bevorzugen &#8211; sie wirken w&#228;rmend. Die Gew&#252;rze Ingwer, Curcuma (Gelbwurz), Zimt und Kreuzk&#252;mmel sind geeignet, vata zu reduzieren. Gem&#252;serohkost und Salate sollten am Abend gemieden werden, sie w&#252;rden nicht mehr verdaut werden und anfangen zu g&#228;ren. Die meisten Europ&#228;er haben auf Grund dieser Lebensweise ein vata-Ungleichgewicht.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Der pitta-Typ besitzt das Element Feuer und sollte es nicht noch erh&#228;hen, indem sie Nahrungsmittel mit den Geschmacksrichtungen scharf, sauer und salzig verzehren. Zur Mittagszeit ist das pitta am st&#228;rksten, wird aber ebenfalls erh&#246;ht durch Alkohol, Sauna, &#196;rger\/Zorn, starke hitze, wie zB durch Aufenhalt in der prallen Sonne und w&#228;rmende Gew&#252;rze, zB Kreuzk&#252;mmel, Koriander, Curcuma, Fenchel. Die pitta-Typen sollten reichlich rohes obst verzehren, Salate, generell k&#252;hlende Speisen (zB Basmatireis) und Gew&#252;rze wie zB Dill, Petersilie, Pfefferminze, Zitronenmelisse. Diee zu bevorzugende Geschmacksrichtungen sind s&#252;&#223;, bitter und herb.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Der kapha-Typ sollte die Geschmacksrichtungen bitter, herb und scharf bevorzugen. eine leichte Kost, frische Obst- und Gem&#252;ses&#228;fte, Gem&#252;serohkost und ged&#252;nstetes Gem&#252;se sind zu empfehlen. Zu meiden sind eher die schwer verdaulichen Gem&#252;se wie pilze, Zwiebeln und Lauch. N&#228;hrende Nahrungsmitte wie zB warme Michlch verst&#228;rken noch die kapha-Dominanz <em>(s&#252;&#223;\/schwer)<\/em> und f&#252;hren im &#220;berma&#223; zu vermehrter Schleimbildung. Der kapha-Typ neigt stark zu Erk&#228;ltungen mit Sekretbildung, wie auch zur Gewichtszunahme. Bei &#252;berm&#228;&#223;iger Schleimbildung, Erk&#228;ltungen und kapha-St&#246;rung empfiehlt man eine Mischung aus getrocknetem Ingwer, langem und scharzem Pfeffer <em>(trikartu)<\/em>, die man mit einem Essl&#246;ffel Honig einnimmt. Anschlie&#223;end ein Glas warmes Wasser trinken, das den Abfluss des Schleimes f&#246;rdert.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Im Ayurveda werden Nahrung und Heilpflanzen in f&#252;nf Elemente, sechs Geschmacksrichtungen und zwanzig Qualit&#228;ten eingeteilt:<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><em><span style=\"color: #000000;\">.) Erde, Feuer, Wasser, Luft, &#196;ther<\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"justify\"><em><span style=\"color: #000000;\">.) s&#252;&#223;, sauer, salzig, scharf, bitter, zusammenziehend<\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"justify\"><em><span style=\"color: #000000;\">.) schwer, sanft, kalt &#246;lig, zart, grobfl&#252;ssig, weich, fest, fein, klar und ihre Gegens&#228;tze<\/span><\/em><\/p>\n<table class=\"MsoNormalTable\" style=\"width: 450px; background: white 0% 50%; height: 325px; moz-background-clip: -moz-initial; moz-background-origin: -moz-initial; moz-background-inline-policy: -moz-initial; border: windowtext 1pt dashed;\" border=\"1\" cellpadding=\"0\" width=\"450\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"color: #000000;\">Geschmacksrichtung<\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"color: #000000;\">Elemente<\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"color: #000000;\">Eigenschaften<\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">Auswirk. auf Doshas<\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">s&#252;&#223; <em>(madhura)<\/em><\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">Erde + Wasser<\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">feucht, klar, schwer<\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">+ Kapha<\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">sauer <em>(amla)<\/em><\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">Erde + Feuer<\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">feucht, hei&#223;, leicht<\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">+ Pitta<\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">salzig <em>(lavana)<\/em><\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">Feuer + Wasser<\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">feucht, hei&#223;, schwer<\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">&#8211; Vata<\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">scharf <em>(katu)<\/em><\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">Feuer + Luft<\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">trocken, hei&#223;, leicht<\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">&#8211; Kapha<\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">bitter <em>(tikta)<\/em><\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">Luft + &#196;ther<\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">trocken, kalt, leicht<\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">+ Vata<\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">zusammenziehend <em>(kasaya)<\/em><\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">Luft + Erde<\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span><span style=\"color: #000000;\">trocken, kalt, schwer<\/span><\/span><\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: transparent; border: windowtext; padding: 0.75pt\"><span><span style=\"font-size: small; color: #000000; font-family: Arial;\">+ Vata<\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Der Geschmack hat seinen Ursprung nicht in den Nahrungsmitteln, sonder in der Wahrnehmung dessen, der sie isst. Ganz wesentlich im Ayurveda sind nat&#252;rlich auch die Gew&#252;rze mit ihren besonderen Eigenschaften. Diese kann man anhand der sechs Geschmacksrichtungen sehr sch&#246;n erl&#228;utern. Zu den Grundgew&#252;rzen im Ayurveda z&#228;hlen der Kreuzk&#252;mmel, Senfsaat, Curcuma und Teufelsdreck (asafoetida). Wichtig zu nennen ist aber auch der frische Ingwer mit seinen hervorragenden Eigenschaften, Kardamon, Koriander und Bockshornkleesamen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Ayurveda rechnet zur s&#252;&#223;en Geschmacksrichtung alle energiespenden Nahrungsmittel Nahrungsmittel. Dazu z&#228;hlen die Kohlehydrate wie Getreide, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Obst, ghee, Fette aus &#214;lsaaten und N&#252;ssen, S&#252;&#223;holz und das Protein aus den Milchprodukten, sowie H&#252;lsenfr&#252;chte<em> (dal).<\/em> Die H&#252;lsenfr&#252;chte, zB Mungdal, Toordal, Kichererbsen und Mungbohnen sind gro&#223;e Eiwei&#223;lieferanten im Ayurveda. mungdal sind gesch&#228;lte Linsen und wirken beruhigend. Man gibt sie auch w&#228;hrend der panchakarma-Kur <em>(ayurvedische Reinigungs- und Regenerationskur).<\/em><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Die Nahrungsmittel <span style=\"text-decoration: underline;\">der s&#252;&#223;en Geschmacksrichtung<\/span> wirken st&#228;rkend, n&#228;hrend, stabilisierend und beruhigend auf den K&#246;rper. Zudem gibt uns der s&#252;&#223;e Geschmack das Gef&#252;hl der Sicherheit und Geborgenheit. Ein &#220;berma&#223; an Genuss der energiespendenen Nahrungsmittel verlangsamt den Stoffwechsel und die Verdauung, f&#252;hrt zur Verschlackung des K&#246;rpers <em>(ama-Bildung)<\/em> und wirkt k&#252;hlend auf den K&#246;rper. Die Geschmacksrichtung s&#252;&#223; enth&#228;lt das Erde- und wasserelement und erh&#246;ht kapha.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Der saure Geschmack<\/span> ist in der Eigenschaft hei&#223;, leicht und feucht. Er verst&#228;rkt das Feuerelement <em>(pitta),<\/em> baut den K&#246;rper auf und gibt ihm St&#228;rke. Saure Speisen sind appetitanregend, befeuchten und verdauen, deshalb ist diese Geschmacksrichtung gutbei vata-Typen. Sauer macht lustig, denn sauer erzugt Heiterkeit druch das Feuerelement, was die Erzeugung von Hitze zur Folge hat. Zu den sauren nahrungsmitteln z&#228;hlen die Zitrusf&#252;rchte, Beeren, hagebutten und fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, eingelegtes Gem&#252;se, Kefir und Joghurt. W&#228;hrend der panchakarma Kur werden keine sauren Produkte gegeben. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Die <span style=\"text-decoration: underline;\">salzige Geschmacksrichtung<\/span> wirkt stimulierend auf das Feuerelement <em>(pitta).<\/em> Es ist verdauungsf&#246;rdernd, unterst&#252;tzt den Appetit und wirkt entgiftend. Die eigenschaften des salzigen Geschmacks sind feucht, hei&#223; und schwer, und wirken vata <em>(kalt und trocken)<\/em> entgegen. Der Ayurveda empfiehlt Steinsalz. Das Steinsalz enth&#228;lt viele Mineralien und wird bei schwerverdaulichen Speisen &#8211; dal, Kohl &#8211; bevorzugt genommen, da es Bl&#228;hungen entgegenwirkt. In der Eigenschaft ist Steinsalz hei&#223; und kr&#228;ftig, aber k&#252;hlender als Meersalz.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Die <span style=\"text-decoration: underline;\">scharfe Geschmacksrichtung<\/span> ist in der Eigenschaft hei&#223;, leicht und trocken. Das Gegenteil sit s&#252;&#223; mit den Eigenschaften feucht, kalt und schwer. Das hei&#223;t, die beiden Geschmacksrichtungen scharf und s&#252;&#223; sind exakte Gegens&#228;tze, wie &#8222;Feuer und Wasser&#8220;! Die Eigenschaften der scharfen Geschmacksrichtung regen besonders das Verdauungsfeuer und vor allem die produktion der Verdauungss&#228;fte an. Scharf mildert den Schleim <em>(kapha)<\/em> und unterst&#252;tzt die Entgiftungsarbeit im K&#246;rper und dessen Entschlackung. Gew&#252;rze der Geschmacksrichtung scharf sind: Zwiebel, Knoblauch, chili, Ingwer, langer Pfeffer <em>(piper longum),<\/em> schwarzer Pfeffer, asafoetida, Pfefferminzbl&#228;tter und Nelke. Ingwer wirkt w&#228;rmend und beugt der Ansammlung von ama <em>(Schlackenstoffe)<\/em> vor. Frischer Ingwer an Speisen macht sie bek&#246;mmlicher, regt die Verdauung an und wirkt darmreinigend <em>(entz&#252;ndungshemmend).<\/em> Als vorbereitende Ma&#223;nahme und begleitend auf die panchakarma-Kur empfiehlt man Ingwerwasser um ama zu l&#246;sen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Die <span style=\"text-decoration: underline;\">bittere Geschmacksrichtung<\/span> ist in der Eigenschaft trocken und leicht, wieder das Gegenteil zu na&#223; und schwer, dh. zur s&#252;&#223;en Geschmacksrichtung. Daraus kann man schlie&#223;en, dass die bittere nahrung den s&#252;&#223;en Geschmack neutralisiert und eind&#228;mmt. Sie ist verdauungsf&#246;rdernd, bringt den Stoffwechsel in Schwung und unterst&#252;tzt den Fettabbau. Patienten mit der Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus und einer kapha-St&#246;rung wird empfohlen nach dem Essen einige Bockshornkleesamen zu kauen. Diese haben die Eigenschaft bitter und s&#252;&#223;, gut geeignet f&#252;r Suppen und Keimlinge. Die frischen Bockshornkleebl&#228;tter <em>(methi)<\/em> verwendet man f&#252;r Gem&#252;se und getrocknet als Tee. Ausserdem z&#228;hlen zu den bitteren Gew&#252;rzen der Koriandersamen und Curcuma. Auf die verschiedensten Heilwirkungen der Gew&#252;rze und Kr&#228;uter, sowie deren Zubereitung und Anwendungen m&#246;chte ich in dieser Rubrik zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt eingehen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Als letzte Geschmacksrichtung haben wir <span style=\"text-decoration: underline;\">den zusammenziehenden Geschmack<\/span>. Er wirkt leicht aufbauend und beruhigend, reduziert Feuer und Wasser, dh. er reduziert pitta. Astringierend bedeutet das Zusammenziehen des Gewebes, es trocknet das Gewebe aus und verst&#228;rkt somit das Luftelement vata. Zusammenziehende nahrungsmittel sind zB.: Buchweizen, Maismehl, Amaranth, Hibiskus, Brennessel, Rhabarber, Johanniskraut, Quitte, Schlehe, Himbeerbl&#228;tter Salbei und Honig. Aus Himbeerbl&#228;ttern kann man zB. einen Tee herstellen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Zwei Nahrungsmittel, die die Eigenschaften s&#252;&#223; und zusammenziehend besitzen, sind Honig und S&#252;&#223;holz. S&#252;&#223;holz wirkt allgemein belebend, Honig erzeugt Hitze im K&#246;rper und ist gut bei vata-St&#246;rungen und von daher auch trotz der Eigenschaft &#8222;s&#252;&#223;&#8220; gut f&#252;r kapha-St&#246;rungen. Jedes Lebensmittel enth&#228;lt also mindestens eine Geschmacksrichtung, die meisten sogar zwei.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">Ern&#228;hrung und Lebensweise im Ayurveda<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">.) Scharfe und saure Speisen, die gekocht und blanchiert wurden, regen das Verdauungsfeuer an.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">.) Essen Sie erst dann, wenn die vorherige Mahlzeit v&#246;llig verdaut ist. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">.) nehmen Sie Nahrung immer in Ruhe zu sich. Vermeiden Sie es beim Essen zu arbeiten, fernzusehen oder auch viel zu sprechen (Ablenkung\/Aufmerksamkeit).<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">.) Zu den Mahlzeiten sollten Sie nur warme Getr&#228;nke zu sich nehmen, und diese auch nur in geringer Menge. Trinken Sie lieber eine Stunde vor oder nach dem Essen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">.) Hei&#223;es Wasser, eventuell mit einigen Scheiben frischem Ingwer, ist ein gutes Mittel um agni anzuregen. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">.) Verdauungsf&#246;rdernde Kr&#228;utermischungen in Form von Presslingen oder churnas (siehe Veranstaltungen Jasminstrasse), die zB Kreuzk&#252;mmel, Ingwer, Pfeffer, schwarzes Steinsalz und Bockshornkleesamen enthalten erh&#246;hen ebenfalls jantharagni.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">.) Essen Sie zu festgelegten Zeiten, ohne Zwischenmahlzeiten, nehmen Sie Ihre Hauptmahlzeit m&#246;glichst zu Mittag ein. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">.) Essen Sie in angenehmer Athmosph&#228;re.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">.) Kombinieren Sie Ihre Speisen mit Bedacht. Die Nahrung sollte und den Gesichtspunkten des Geschmacks, der guten Verdauung und der optimalen Aufnahme von der N&#228;hrstoffe kombiniert sein. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">.) Achten Sie auf die Qualit&#228;t und Herkunft der Lebensmittel (Biologisches empfehlenswert).<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">.) Essen Sie ma&#223;voll. Vitalit&#228;t und St&#228;rke sind nicht von der Quantit&#228;t abh&#228;ngig, sonern wieviel unser verdauungssystem absorbieren kann. Gleichzeitig gew&#228;hrleistet ein nicht zu voller Magen ein optimales Verdauungsfeuer. Essen Sie also nur halb soviel wie Sie essen k&#246;nnten. Ein viertel sollte f&#252;r Getr&#228;nke frei gehalten werden, und das restliche Viertel f&#252;r Luft.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">.) Kein Wasser auf Verdauungsfeuer. Ma&#223;volles Trinken im Anschluss an das Essen jedoch hat eine Verd&#252;nnung der Magens&#228;fte zur Folge, sodass das Verdauungsfeuer gedrosselt wird. Warten Sie nach dem Essen mindestens eine Stunde, bevor Sie wieder etwas trinken, danach k&#246;nnen sie wenn n&#246;tig, bis zur n&#228;chsten Mahlzeit st&#252;ndlich etwas trinken (man beachte hier die Konstitution).<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\">.) Legen Sie ab und zu eine Fastenkur ein. Laut Ayurveda wird durch das Fasten sowohl die Willenskraft als auch die k&#246;rperliche Gesundheit (Entschlackung) gest&#228;rkt. Fasten erfrischt Sinne, Verstand und Bewusstsein.<\/span><\/p>\n<p align=\"center\">\u00a0<\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ashtavidaaharanayama oder<br \/>\nwas Sie beim ayurvedischen Essen beachten sollten:<br \/>\nPrakriti: beachten Sie die Natur der Nahrung, die sich in ihrem Geschmack und in ihren Eigenschaften ausdr&#252;ckt.<br \/>\nKarana: Bereiten Sie die Nahrung achtsam zu.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11],"tags":[12],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=41"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=41"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=41"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.deinayurveda.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=41"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}